
Krebskrankenhaus der Fudan-Universität
- KrankenhaustypÖffentlich
- StufeStufe A (Tertiär)
- StadtShanghai
Einführung
Das Krebskrankenhaus der Fudan-Universität ist eine Einrichtung im Haushaltsplan der Nationalen Gesundheitskommission und wird gemeinsam vom Bildungsministerium, der Nationalen Gesundheitskommission und der Stadtregierung Shanghai getragen. Es wurde am 1. März 1931 gegründet und ist das älteste onkologische Fachkrankenhaus der höchsten Versorgungsstufe (Klasse A, Stufe 3) in China, das medizinische Versorgung, Lehre, Forschung und Prävention integriert. Das Krankenhaus verfügt über zwei Standorte – Xuhui und Pudong – und arbeitet eng mit dem Shanghai Protonen- und Schwerionen-Krankenhaus (Protonen- und Schwerionenzentrum des Krebskrankenhauses der Fudan-Universität) zusammen. Ende 2024 standen an den Standorten Xuhui und Pudong insgesamt 2.156 Betten zur Verfügung, es gibt 45 klinische und medizintechnische Abteilungen und 3.037 Mitarbeiter. Derzeit strebt das Krankenhaus die Anerkennung als Nationales Onkologisches Medizinisches Zentrum an und treibt die hochwertige Entwicklung aktiv voran; es ist eine Pilot-Einrichtung für hochwertige Entwicklung öffentlicher Krankenhäuser in Shanghai. Bei der nationalen Leistungsbewertung öffentlicher Krankenhäuser der Stufe 3 erreicht das Krankenhaus durchgehend die höchste Bewertung A unter den onkologischen Fachkrankenhäusern; bei der jüngsten Leistungsbewertung der Krankenhausdirektoren auf Stadtebene wurde es ebenfalls mit A (ausgezeichnet) bewertet. Das Krankenhaus nimmt stets eine führende Rolle in der Entwicklung der Onkologie in China ein und gehört zu den führenden Krebszentren des Landes. Das Krankenhaus verfügt über 2 Schwerpunktdisziplinen des Bildungsministeriums, 6 nationale klinische Schwerpunktfächer, 3 klinische Schwerpunktdisziplinen des Gesundheitsministeriums, 1 Innovationsteam des Bildungsministeriums sowie über klinische Zentren und Schwerpunktdisziplinen auf Shanghai-Ebene. Es ist zudem Träger des Qualitätskontrollzentrums für Pathologie und Strahlentherapie in Shanghai und Sitz des Vorsitzes der Shanghai Anticancer Association. Es beherbergt eine nationale Einrichtung für klinische Arzneimittelstudien, drei Schwerpunktlabore der Stadt Shanghai (Brusttumoren, Bauchspeicheldrüsentumoren, Strahlenonkologie) und das Klinische Forschungszentrum für Pathologische Diagnostik Shanghai. Es wurden Akademiker-Workstations für Wang Hongyang und Tian Zhigang eingerichtet, ein Präzisionsonkologie-Zentrum und ein Zell- und Gentherapie-Zentrum aufgebaut, und das Projekt zur Verbesserung der Diagnose- und Behandlungskapazitäten für schwierige und komplexe Erkrankungen wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Jahr 2024 verzeichnete das Krankenhaus 2,3 Millionen ambulante Besuche, 170.000 stationäre Aufnahmen, 76.000 Operationen und 410.000 Strahlentherapie-Behandlungen und betreute damit eine große Zahl von Krebspatienten. Im gesamten Jahr wurden 1.211 Patienten nach Protonen- und Schwerionentherapie entlassen, wobei die Behandlungszahl pro Gerät weltweit führend war. Das Krankenhaus stellt stets den Patienten in den Mittelpunkt und folgt dem gemeinnützigen Auftrag. Durch integrierte multidisziplinäre (MDT) Ambulanzen und Stationen, präzise onkologische Behandlung, minimalinvasive Chirurgie und ein umfassendes Patientenmanagement werden umfassende Diagnose- und Behandlungszentren für einzelne Tumorerkrankungen geschaffen; durch digitale Transformation, den Aufbau eines intelligenten Krankenhauses, tageschirurgische Eingriffe und tagesklinische Strahlen- und Chemotherapie wird das Patientenerlebnis verbessert. Hochmoderne medizinische Geräte wie das Da-Vinci-Chirurgierobotersystem, ein Magnetresonanz-Linearbeschleuniger, TOMO, LA, PET-CT, PET-MR und ein 5.0T-MRT unterstützen die Durchführung fortschrittlicher Diagnose- und Behandlungsverfahren. Dank der unermüdlichen Anstrengungen des gesamten Krankenhauses beträgt die 5-Jahres-Gesamtüberlebensrate bei bösartigen Tumorerkrankungen nach jüngsten Statistiken beachtliche 71,8 % – landesweit führend und vergleichbar mit den Raten in entwickelten Ländern.